
komische oper in drei akten von albert lortzing | libretto von philipp reger, philipp jakob düringer und dem komponisten
Hans Sachs, Schuster und Meistersänger, ist verliebt in Kunigunde, die Tochter des Goldschmieds Steffen, der zugleich auch der Bürgermeister von Nürnberg ist. Doch Kunigunde ist bereits dem Augsburger Ratsherrn Eoban Hesse versprochen, den Steffen als Schwiegersohn bevorzugt. In einem Sängerwettstreit treten die Rivalen gegeneinander an. Trotz der Gunst des Volkes unterliegt Sachs und wird aus der Stadt vertrieben. Doch dem Kaiser, der die Dichtkunst schätzt, werden Verse von Sachs zugespielt. Kann Sachs seine Kunigunde doch noch gewinnen?
Lortzing und Leipzig verbindet viel. Hier komponierte er nicht nur seinen »Zar und Zimmermann«, sondern stand auch selbst als Schauspieler und Sänger auf der Bühne. Auch sein »Hans Sachs« wurde 1840 am Stadttheater Leipzig uraufgeführt. Trotz aller Leichtigkeit umweht Lortzings komische Oper der Geist der Revolution und der Poesie.
premiere am 13. april 2024 | musikalische komödie der oper leipzig
musikalische leitung: tobias engeli regie: rahel thiel bühne: elisabeth vogetseder kostüme: renèe listerdal licht: björn sundermann chor: mathias drechsler dramaturgie: inken meents
hans sachs: justus seger / ivo kovrigar kunigunde: mirjam neururer / nora lenthner görg: adam sanchez / jeffrey krueger cordula: sandra maxheimer eoban hesse: andreas rainer meister steffen: milko milev kaiser maximilian I: christian henneberg
chor, extrachor, komparserie und orchester der musikalischen komödie























fotos (c) kirsten nijhof
thiels vorbildliche regie … erweist sich als sensibel, filigran und mit wissender kenntnis ironisch.
concerti, roland h. dippelrahel thiel holt aus lortzings oper heraus, was herauszuholen ist.
LVZ, peter korfmacherthiel setzt die geschichte klug und stringent um.
mdr, bettina volksdorfeine putzige, handwerklich nicht ungeschickte inszenierung.
der opernfreund, dieter david scholzthiel inszeniert das stück ohne biedermeierlichen nürnberg-
fachwerk-schnickschnack ganz zurückhaltend…, hier stehen eindeutig die figuren und ihre beziehungen zueinander im mittelpunkt.
kultura extra, eva hauk